Zuhause ist da, wo die Nähmaschine ist – oder eben im Nähkurs :-)

Ich bin ja schon seit einiger Zeit so eine richtige Wald-, Feld- und Wiesennähbiene. Aber um ganz ehrlich zu sein, habe ich nicht besonders viel Ahnung davon. Weder von Stoffen noch von Maschinen. Von Tricks oder Kniffen schon gleich gar nicht. Planlos geht der Plan los. Da kann man schon mal einen Nähkurs besuchen. Noch cooler wenn eine liebe Freundin auch gleich noch mitkommt. Was gemeinsam mit der lieben Conny von Euculeus entstanden ist, zeige ich euch heute 🙂 .

Die wichtigste Erkenntnis aus einem Fünf-Stunden-Kurs vorweg: esst genügend :-), sonst ergeht es euch wie Conny und eurer knurrender Bauch unterhält die Meute und macht euch das Konzentrieren zu nachtschlafender Stunde so richtig schwer 🙂 . Geleitet wurde der Kurs auch von einer Conny, die wirklich im maximal positiven Sinne wie eine Mama zu uns war.

 

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Da waren Schnittmuster schon schön vorbereitet und ausgeschnitten, schwierige Nähte wurden übernommen und es kamen massig Tipps und Tricks von der Schneiderin. Jersey rollt sich zum Beispiel immer zur guten Seite, das wusste ich vorher nicht. Und um ehrlich zu sein, graute es mir vor dem Jonglieren mit Jersey. Meine Maschine frisst das Stöffchen nämlich immer und ohne Baumwolle oder Backpapier ist an Nähen mit Jersey gar nicht zu denken. Umso überraschter war ich, wie entspannt das Nähen mit den Nähmaschinen dort war. Brother ist also doch so gut wie man immer in den Foren liest. Und so leise  – meine Nachbarn wären begeistert 🙂

 

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Entstanden ist schließlich eine Sommerhose, die in ihrer Bequemlichkeit kaum zu überbieten ist 🙂 Ums auf Vogtländisch zu sagen: Ich zieh die nimmer aus. Mein persönliches Highlight war das mehrfache Nähen von Bündchen. Alter Schwede, hatte ich davor einen Schiss. Aber mit den beiden Connys an der Seite war das Ganze dann doch deutlich leichter als gedacht. Es macht schon einen großen Unterschied, ob eine Schneiderin das Vorgehen erklärt oder Youtube.

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Hinzu kam das einfach zauberhafte Ambiente in einem kleinen Atelier, in das man eigentlich einfach nur einziehen möchte 🙂 In Kombination mit einem gemütlichen Tee und netten Unterhaltungen war der Abend trotz der Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung unsererseits wirklich entspannend und super gemütlich. Wir hatten zwar alle ein unterschiedliches Nähniveau, aber trotzdem lief der Abend wirklich rund und am Ende hatte jeder eine super süße Hose und seine persönlichen Erfolge.

 

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Wir haben deshalb direkt entschieden, dass wir wiederkommen und noch ganz viele andere Dinge bei Conny nähen wollen. Der Kurs ist wirklich erschwinglich. Ich hatte jetzt zwar Stoff im Sinne der Restverwertung mitgebracht, aber man kann auch schön im integrierten Stoffladen zu wirklich fairen Preisen shoppen.

 

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Schaut gern mal auf Connys Seite oder direkt bei Süssstoffe in Plauen vorbei. Es lohnt sich wirklich. Und mit guten Freunden wird daraus sogar noch ein richtig toller Mädelsabend – was will man mehr? 🙂 Nun gut, vielleicht einen Schnaps, wenn die Naht nicht so sauber war wie man es eigentlich geplant hatte 🙂

Ach, um nicht ganz so off-topic zu sein, hat Conny zumindest einen traumzauberschönen Hundestoff gewählt. Bei den niedlichen Huskys bekommt man doch direkt Lust auf Schlittentouren und Wolfswanderungen oder was meint ihr? 🙂

 

 

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