Vorsätze?! – # 1 – Aufräumen

Mehrfachst haben wir ja schon erwähnt, dass der Monat „Januar“ bei uns gänzlich im Zeichen des Aufräumens und Ausmistens stand. Hintergrund war die Lektüre des „Happiness Projektes“ von Gretchen Rubin, die sich in ihrem Buch ein Jahr lang jeden Monat einem anderen Thema widmete. Nun ja wir leben zu zwei auf 80 Quadratmetern, eigentlich sollte sich da gar nicht so viel anhäufen oder? Das Resumee unseres ersten Vorsatzes gibt es heute für euch 🙂 .

 

 

Okay 80 qm aufgeteilt auf fünf Räume samt Boden und Keller klingt jetzt eigentlich gar nicht so viel. Weil ich nicht extra Urlaub nehmen wollte nur um aufzuräumen, habe ich strebermäßig schon im Dezember angefangen Schrank um Schrank auszusortieren. Jeden Tag wirklich nur einen Schrank, das hält die Motivation aufrecht und außerdem schmeißt man deutlich mehr weg, wenn man nicht schon völlig reizüberflutet ist. Insgesamt sind tatsächlich knapp 30 Müllsäcke, ein Regal und einige Pflanzen aus unserer Wohnung gewandert. Keine Sorge man hat nicht wirklich das Gefühl, ich wäre nun ausgeraubt worden – nur gehen die Schränke nun wieder zu 🙂 . Es ist ein wenig mehr Raum zum Atmen entstanden.

Ein Wäschefalter sorgt nun für akurat gefaltete Wäsche in meinen Schränken und ein Putzplan dafür, dass immer jemand unangekündigt vor der Tür stehen kann 🙂 . Wenn alles seine „Adresse“ hat, ist es tatsächlich leichter, die Ordnung auch zu halten und es putzt sich deutlich leichter. Jeden Tag ein paar Minuten ersparen einem wirklich viel Zeit im Haushalt. Das zu erledigen, was weniger als eine Minute Zeit beansprucht, erleichtert einem schon eine Menge.

Ich habe mir aber auch ein Fach gegönt, welches chaotisch aussehen darf (nur dieses eine!), damit man an einem regenerischen Sonntag doch noch was zu entdecken hat. Und ein leeres Fach – so für die Freiheit 🙂 .

Doch was gibt es eigentlich für Tipps wenn jemand einen Monat lang entrümpelt hat?

  1. Meldet euch für einen Flohmarkt an. Es ist viel leichter, sich von Dingen zu trennen, wenn man sie verkauft.
  2. Sagt niemandem, aber wirklich keinem, was ihr wegwerft.
  3. Arbeitet euch von Raum zu Raum und sammelt gleiche Gegenstände an einem Ort.
  4. Kauft ein Kindle und entrümpelt euer Bücherregal.
  5. Angefangene und nie aufgebrauchte Dinge können weg.
  6. Wer braucht 500 Kullis und Haargummies?
  7. Was würdet ihr bei einem Umzug mitnehmen?
  8. Erneuert Bilder und Deko 🙂 .
  9. Setzt euch ein Zeit – jeden Tag nur eine halbe Stunde 🙂

Mitsamt Fensterputzen und Decken abstauben, Reperaturen anpacken, die ich lange aufgeschoben habe und und und habe ich nun wirklich das Gefühl, den alten Mief losgeworden zu sein. Ich kann nur sagen, dass sich diese Aktion für mich und mein Wohlbefinden wirklich gelohnt hat 🙂 . Es lebt sich irgendwie entspannter, wenn man weiß, dass daheim alles gemacht ist 🙂 . Punkt Eins – Check 🙂 . Im Februar geht’s an die Finanzen 😉 .

 

4 thoughts on “Vorsätze?! – # 1 – Aufräumen

  1. Servus und na boom. Da gehört wirklich aufgeräumt. Gute Organisation ist da alles. Das ist in ein paar Stunden nicht geschafft. LG Claudia

    1. Na das war mein Keller 🙂 Der war zuletzt dran und diente als Abstellfläche für alles was eben keine „Adresse“ hatte 🙂

  2. Das habe ich auch schon gemacht und bekomme sofort Lust, wieder neu zu beginnen. Inzwischen hat sich doch wieder einiges angesammelt. 😃
    Gretchen Rubin steht noch auf meiner Leseliste. Mich hat Marie Kondo vorletztes Jahr in den Aufräumwahn versetzt. Und Putzplan, immer gerne. Ich hatte letzten Monat schon darüber geschrieben, dass der an meinem Seelenheil nicht unbeteiligt ist.
    Ich glaube, ich folge Euch einfach mit einem Monat Abstand und nehme mir den Februar zum Ausmisten.
    Danke für die Inspiration.
    Liebe Grüße
    Stephie

  3. Möp, seit wann habt Ihr Dogblogger es eigentlich auf mich und mein Chaos abgesehen!? *mimimi* Erst kommt Stephie mit ihrem Putzplan um die Ecke und jetzt Du 😱
    Ich sag nur: Zu zweit auf 120 qm Wf + Keller und Dach und Garage auf 11 Jahre verteilt. Das ausmisten ist gar nicht sooo das Problem (wobei: Das ist noch gut, ich KANN das nicht wegwerfen! Irgendjemand wäre glücklich darüber! auch so ein Ding ist…). Aber ich hasse, hasse es, das Zeug zum Recyclinghof zu bringen *sfz* Außerdem muss ich es vorher sortieren! Wenn es nach mir ginge wäre hier die halbe Bude leer aber irgendwie… Allerdings steht bei uns eine wohnliche Veränderung auf dem Plan (120 qm für 2 ist b.kloppt!), früher oder später MUSS ich also. Aber noch nicht im Februar…

    Liebe Grüße
    Susanne

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