[Produkttest/Werbung] – Wer hat wohl alles seinen Senf zum Senfhund gegeben?

Ähnlich wie Moe&Me, LesWauz und Serendipity hatten wir das Glück mit Feragen zusammenarbeiten zu dürfen, denn uns wurde kosten- und bedingungslos ein Test zur Verfügung gestellt. Getroffen haben wir die Lieben auf der House of Dogs in Berlin. Welche Vorarbeiten also in so einem hündischen DNA-Test stecken, erfahrt ihr heut 🙂 :

Bekommen habe ich den Buben mit fünf Monaten aus einer Pflegestelle mit der Beschreibung, dass es sich um einen Goldi-Mix Rüden handeln würde. Sein Papa sei ein reinrassiger (! Ja ja klar) Golden Retriever gewesen. Naaaaa jaaaaa den Film, den Welpen gleich nach der Geburt mit ihrer Rassebeschreibung sehen, kann Askan kaum aufmerksam verfolgt haben. Er hasst Wasser, schaut das Dummy beim Apportiertraining an als schmecke es nach Essig und vom sagenumwobenen „Will-to-please“ hat er scheinbar auch noch nie etwas gehört.

 

Kommen Askans X-Beine vielleicht von einem Beagle in der Ahnenreihe?

Sein Gemüt von einem Basset?

Seine Stimme von einem Rottweiler?

Steckt bei all seinem Misstrauen gegenüber Fremden etwa eine echte Wachhunderasse in ihm?

Ist er gar Frankenhund?

 

Wie sagt man doch gleich? 50% der Ehen werden geschieden, aber 100% Mischling machen einen glücklich 🙂 Was steckt aber nun wirklich drin in meiner StraGraMi? Da man ihn ja leider nicht einfach aufmachen kann, um zu sehen was drin steckt, ist so ein DNA-Test wirklich eine feine Sache. Nicht nur um seine Neugier zu stillen und mit vielleicht unwahrscheinlich coolen Vorfahren des eigenen Vierbeiners anzugeben, sondern auch um einen guten Blick auf seine Gesundheit haben zu können. Die Disposition für viele Krankheiten ist in den Genen unserer Hunde angelegt, warum werden wohl sonst einige Hunde bspw. mit Zahnfehlstellungen, HD und so weiter nicht zur Zucht zugelassen? Hinzu kommt die Anfälligkeit von Fellnasen beispielsweise mit dem MDR1-Defekt gegenüber mancher Medizinprodukte, wie ich es schon beim Thema Zecken beschrieben habe. Die Rassezusammensetzung einiger Mischlinge spielt auch mit Blick auf Einfuhrbestimmungen auf Reisen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Sicherlich mögen Gene nicht alles sein, aber auch vor dem Hintergrund meines Psychologiestudiums weiß ich, dass man ihnen ihre Relevanz nicht einfach absprechen kann. Genau dieser Aspekt veranlasste Mag. Dr. Geretschläger und ihren Mann zu der Idee. Jede Hunderasse besitzt eigene Marker und um diese erkennen zu können, entwickelten die beiden ein Computerprogramm. Gern hätte ich es für meinen Artikel schön erklärt und zusammengefasst, aber leider haben die beiden auf ihrer Homepage schon so eine tolle Erklärung, dass ich dagegen nur abschmieren könnte 🙁 . Interessierten kann ich nur empfehlen, sich einmal durchzuklicken und aus dem Staunen nicht mehr herauszukommen  🙂 .

 

13550972_1702482550013861_1410867836_n

 

Um nun die genetische Basis des eigenen Vierpfötlers näher beleuchten zu können, bekommt man für aktuell  119 Euro im Bereich „Topseller“ ein Kit zur Probeentnahme von Feragen zugeschickt. Das geht unwahrscheinlich schnell. Zwei Stäbchen, eine idotensichere Anleitung sowie ein sehr ausführlicher Fragebogen rund ums Hundetier befinden sich im Päckchen. Um ehrlich zu sein, habe ich natürlich auf den anderen Blogs gestalkt und geschaut wie das mit so einem DNA-Test von Feragen denn funktioniert. Die Mädels hatten alle von einem Infoblatt geschrieben. Da ich nachschattenblinde Nebelkrähe selbiges nicht gefunden hatte, hab ich mich schon gefreut, den ersten Fehler entdeckt zu haben. Düdüm man sollte die Blätter eben auch einmal umdrehen 😉

 

13563615_1702482526680530_1059285045_n

 

13565371_1702482516680531_1362035526_n

 

13535942_1702482540013862_703516367_n

 

Für die Probeentnahme sollte der Vierbeiner einige Zeit nichts gefressen haben – am besten macht man es also morgens vor dem Frühstück. Da Askan – wie ihr ja wisst –  längere Zeit durch seinen Magen-Darm-Infekt ausgeknockt war, haben wir sicherheitshalber gewartet, bis der Tierarzt das Okay gegeben hat. Und dann mussten die Stäbchen nur noch für 45 Sek. in Drehbewegungen im oberen Lefzenbereich vor und zurück bewegt werden. Das fand Askan nur mäßig kernscheiße, dennoch konnten wir einige Schnappschüsse machen. Anschließend sollten die Stäbchen komplett trocknen und in ihre ursprüngliche Verpackung zurückgelegt werden. Um die Proben nicht zu verunreinigen sollte man sehr darauf achten, dass die Stäbchen mit nichts aber auch gar nichts anderem in Berührung kommen.

 

13563562_1702482530013863_979772009_n

 

Dann geht’s ab zurück. Alles passt übrigens wieder in den ursprünglichen Karton, sodass eigentlich kaum Verpackung und Material anfällt. Aus umwelttechnischer Sicht find ich das super 🙂 Und es heißt es nur noch warten, warten, nochmal warten und –ach ja – einen Tee trinken 🙂 Dabei ist man doch schon gespannt wie ein Flitzebogen, wälzt  Rasselexika und platzt beinahe vor Neugier. Einige Woche dauert die Analyse von Askans Daten und wir sind so gespannt, dass wir gar nicht wissen, wie wir diese Zeit überbrücken sollen 🙂 .

 

Blog logo2

 

3 thoughts on “[Produkttest/Werbung] – Wer hat wohl alles seinen Senf zum Senfhund gegeben?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.