[Produkttest/ Werbung] – Wie ein DNA-Testergebnis eine ganze Familie zum Lachen bringt :-)

Vor einigen Wochen haben wir euch ja bereits berichtet, dass wir die Möglichkeit hatten, einen DNA-Test von Feragen auszuprobieren. Wir waren gespannt wie die Flitzebögen – innerfamiliär. Also alle außer Askan – der wusste ja wahrscheinlich schon, was alles in ihm steckt 🙂 Letzte Woche war es dann soweit und das Ergebnis erreichte mich zunächst über E-Mail und tags drauf bereits als ausführliche Mappe im Briefkasten. Trommelwirbel, denn heute erfahrt auch ihr welcher Senf im Senfhund steckt 🙂

Wir müssen etwas ausholen. Aufgewachsen bin ich mit Schäferhunden. Immer mehrere gabs da bei uns in der Familie, wobei sowohl meine Mama, meine Tante als auch mein Opa aktiv mit den Wauzern trainiert haben. Das war im Dorf so bekannt, dass die Leutz dachten, meine Familie würde Schäferhunde züchten. Schon mit sechs zog ich mit meiner ersten Hündin durch die Wälder, dabei war die Maus fast größer als ich… Machen wir einen kleinen Zeitschnitt, denn als Askan in unsere Familie zog, wurde er inflationär häufig mit den – bereits verstorbenen – Schäferhunden aus der Familie verglichen. Der Satz „Der ist wie meine Elfe.“ wurde bei meiner Mama fast schon zum geflügelten Wort. Und dann das. Ich öffne die E-Mail, lade in quälend langsamer Geschwindigkeit die PDF herunter, um dann zu lesen:

 

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Askan ist also ein Mix aus Deutscher Schäferhund, Weißer Schweizer Schäferhund und Mischlingshund (die Frage ist, ob uns bei anderen Rassen dann auch gratuliert worden wäre oder ob wir Beileid bekommen hätten 🙂 )

Ich lag lachend auf dem Boden. Wirklich. Das passt ja ernsthaft wie Arsch auf Eimer. Klar, dass unsere Familie nun wirklich nicht vom Schäferhund loskommt. Nur so als Vergleich habe ich mal ein Bild unseres letzten Schäferhund-Rüden rausgesucht. Der war reinrassig. Da ist kaum ein Unterschied zu erkennen, ge? 🙂

 

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Na ja als ich mich ein wenig beruhigt hatte, machte die Neuigkeit in meinem Bekanntenkreis die Runde. Und schwub entstand die Frage, ob Askan denn zwei Mamas oder zwei Papas habe, weil da drei genannt sind. Das wiederum erklärt Feragen in der Mappe sehr ausführlich. Wenn nämlich ziemlich viele ihren Senf dazu gegeben haben und das auch noch sowohl mütterlicher – als auch väterlicherseits über mehrere Generationen kann man den Knoten nur schwer wieder auffitzen. Als habe man eine Zeitung in der Waschmaschine gewaschen und versuche dann die einzelnen Artikel wieder zu lesen. Das ist natürlich etwas schade, aber dafür kann ja keiner was. Askan ist ja auch noch ein Hund aus dem Ausland, was die genetische Analyse natürlich für das Institut noch etwas kniffeliger machte. Zum Trost werden trotzdem die Wahrscheinlichkeiten einzelner Rassen im Mischlingsanteil angegeben. Bei Askan waren das folgende Rassen:

 

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Zugegeben haben wir ja vor allem mit Beagle gerechnet. Mein Bub hat solche X-Beine, das konnte einfach nur Beagle sein und auch vom Gesicht her, schien uns zumindest dieser Rasseanteil recht wahrscheinlich. Das vorhergesagte Gewicht im Erwachsenenalter ist aufgrund der Vielfalt sicherlich etwas weit geraten: von 18-34 kg ist ne ordentliche Spanne. Dennoch liegt Askan mit seinen 18 kg auch direkt mit drin, wenn auch an der unteren Normgrenze 🙂 . Interessant wäre dabei noch die vorhergesagte Pfotengröße gewesen, denn mein Bub hat riesen Füße – ein Wunder, dass er nicht nach vorn umfällt 🙂

Sehr schön ist im Übrigen auch die jeweilige Rasse mit den Hauptanteilen in der Mappe beschrieben. Sprich es gab eine Menge über Schäferhunde zu lesen. Nebenbei arbeite ich mich ja nun grade durch Literatur rund ums Thema hündische Gesundheit und Erkrankungen. Vor dem Hintergrund, dass dort vor allem Schäferhunde häufig als betroffen und vorbelastet beschrieben werden (sowohl bei Herz-, Zahn- und Gelenkerkrankungen) habe ich natürlich jetzt einen ganz anderen Blick auf meinen Bub. Sicherlich wird das auch unser Vorsorgeverhalten verändern. Wer nicht grade zufällig einen Haufen Bücher über Erkrankungen am Hund liest, dem hilft Feragen ebenfalls und nennt die relevantesten Fakten mit den wichtigsten Infos ebenfalls mit in der Mappe.

Der eigentlich von der Pflegestelle beschriebene Goldi-Anteil fand sich übrigens nicht wieder. Hmm da war das wahrscheinlich, ob Askans Fellfarbe, eine geratene Nummer. Trotzdem betrachtet man den eigenen Bub schon mit anderen Augen. Irgendwie stolzer. Kein Goldi-Mix, sondern ein Schäferhund-Mix. Ein edles Tier mit noch edlerem Geblüt. In meinem Kopf klingt es unwahrscheinlich toll 🙂 .

Und so ein DNA-Test mit einem so überraschenden Ergebnis kann auch noch zum Türöffner werden. So haben wir uns nämlich für ein Hütehund-Seminar anmelden wollen, aber es durften nur Hütehunde und deren Mischlinge teilnehmen. Da bei uns das Testergebnis noch ausstand, kamen wir auf die Warteliste mit der Gefahr bei einem Ergebnis ohne Hütehundrasse rauszufliegen. Siehe da als Schäferhund-Mix darf Askan auch mit an den Start gehen. Als Goldi-Mix wäre das nicht drin gewesen. Wie sich das Blatt doch so wenden kann, nicht?

 

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Unser Fazit? Die Warterei war wirklich spannungsgeladen. Unzählige Male habe ich meine Mails aufgerufen und in den Briefkasten geguckt. Ich bin locker drei Kilo leichter 🙂 . Für unsere Familie und vor allem für mich ist es unter dem emotionalen Aspekt ein tolles Ergebnis, welches uns auch noch die Tür zu anderen Optionen geöffnet und meinen Blick auf den kleinen Wuschel verändert hat. Nach grade mal einer Woche Bekanntheit des Ergebnisses wird Askan bereits Schäferbub genannt. Ich werde gefragt, wies denn dem kleinen Schäferhund geht und auf Arbeit entstand die Befürchtung, ich könne kündigen, Schafe kaufen und umschulen – der Hund sei ja schließlich schon da. Meine Mama fühlt sich auch gut bestätigt, sie hatte es ja schließlich immer gesagt 🙂

Von einigen Seiten kamen auch nochmal Fragen wie so ein Test abläuft und wo man den machen kann – als ob die Leute meinen Blog nicht lesen und sich lieber alles brühwarm erzählen lassen. Könnt ihr euch das vorstellen?! Tststs – trotzdem sind wir auch auf deren Testergebnisse gespannt. Mal sehen mit welchen spektakulären Rassen wir so unsere Gassirunden teilen 🙂 . Für alle Leser dürfen wir übrigens bellen, dass Feragen einen 10 Euro Gutschein für euch bereithält. Mit dem Gutscheincode „ts10eu2016“ erhaltet ihr den Rabatt beim Kauf einer Rassebestimmung oder eines DNA-Screeninges eurer Wahl (ausgenommen Rassebestimmung Light)!

Alles in allem eine spannende Sache. Wir sind wirklich zauberknusperfroh, dass wir teilnehmen und kostenlos testen durften. Bei einem reinrassigen Hund würde ich so einen Test aber eher nicht machen. Bei einem Mischlingshund – vielleicht auch noch aus dem Ausland – ist es für die eigene Erwartungshaltung wichtig zu wissen, dass man manchmal auch bei einem solchen Test Unsicherheiten aushalten können muss und nicht alles bis ins letzte Detail klären kann.

 

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3 thoughts on “[Produkttest/ Werbung] – Wie ein DNA-Testergebnis eine ganze Familie zum Lachen bringt :-)

  1. Das ist ja spannend! Herzlichen Glückwunsch zum Schäferhund! 😃
    Irgendwann werde ich wohl auch noch mal schauen, ob der geratene Schäferhund-Carpartin-Mix bei Enki stimmt und dann wahrscheinlich erfahren, dass er ein Dackel-Mix ist.
    Viel Spaß bei Eurem Hüteseminar, ihr werdet ja hoffentlich berichten.
    Liebe Grüße
    Stephie mit Enki und Luna

  2. Liebe Stephie!

    Ja schaut mal nach was wirklich so drin steckt 🙂 Mit dem Gutschein bietet sich das natürlich auch an 😉 Natürlich teilen wir unsere Hütehunderfahrungen dann auch mit euch 🙂

    Liebste Grüße
    Askan & Isa

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