Off Topic – Über den Wolken :-)

Ja das wird dann wohl eine neue Kategorie – so ala „der Off-Topic-Montag“ 😀 Spaß beiseite, dennoch möchte ich euch heute von meinem Flugerlebnis erzählen und warum ein einfühlsamer Pilot bei einem sensiblen Magen wirklich Gold wert ist 🙂

 

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Zum Flug kam ich übrigens wie die Jungfrau zum Kinde. Der Freund einer Freundin kaufte eine Küche, zu der gabs besagten Flug dazu – nur konnte der Bekannte nicht und so saß ich dann – aus mir trotzdem noch unerfindlichen Gründen – mit im Flieger. Eigentlich habe ich ja auch keine Flugangst. Eigentlich. Also in Urlaub fliegen geht. Aber in so einen Schuhkarton, gefühlt komplett aus Pappe? Hmm da war mir schon ganz anders… Trotzdem gilt es eine Budget-Liste abzuarbeiten und an der eigenen Fähigkeit, sich überwinden zu können, zu arbeiten. Also rein in den Kasten, anschnallen, Kopfhörer drauf, Pfötchen in die Hand vom Paps krallen und ab in die Luft.

 

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Der Start war dann schon wirklich etwas holprig, zumal der Tankdeckel noch auf war und wir den ersten Versuch abbrechen mussten. Den Angstgriff zu meiner Linken habe ich wirklich maximal genutzt und bin im Nachgang sogar etwas stolz, dabei nicht die Tür aus dem Flieger gerissen zu haben 😀 . Na ja irgendwann habe ich mich tatsächlich getraut über oder eher in Wolkenhöhe erst das eine und dann das andere Auge aufzumachen. Erstaunlich wie schwer es ist, sich in der Vogelperspektive auf sonst so bekanntem Gebiet zu orientieren. Trotzdem haben wir in der Stunde Rundflugzeit sowohl die Wohnhäuser der Mitfliegenden, als auch unsere Autos sowie den Sachsenring und die Pöhl ausfindig machen können. Zugegeben waren die letzten beiden deutlich leichter zu erkennen 🙂

 

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Zusätzlich kam mir auch noch die glorreiche Aufgabe zu, den Flug dokumentarisch festzuhalten – deshalb kippte der Pilot bei jeder Sehenswürdigkeit den Flieger und in Folge meinen Magen gleich noch mit. Wie gesagt, gefühlt bestand das Ding aus Pappe. Aber zumindest auf den Bildern der Eos ist nicht ein Flügel zu sehen und ich weiß jetzt was mein Magen so aushalten kann. Wirklich schlimm waren übrigens wirklich nur die Luftlöcher – wie ich es mal nennen will – dabei kam echtes Achterbahn-Feeling auf. Sofern man denn gern Achterbahn fährt…

Mein regelmäßiges Aufschnappen, panisches Augenzugekneife und den Angstgriff-aus-der-Verankerung-rupfen führte übrigens zu einer unwahrscheinlich sanften Landung des Piloten. Eigentlich wirklich das Tollste am ganzen Flug. Wahrscheinlich hatte der Gute Angst, ich könnt ihm doch noch auf den letzten Metern ins Genick reihern 🙂

Bleibt festzuhalten, dass wir verdammt hübsch wohnen und sowohl der Freundin als auch dem Piloten sowie meinem Paps (mit nun blauer Hand) ein großes Dankeschön gilt 🙂

 

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Ps.: Askan ist natürlich nicht mitgeflogen, sondern hat den Vormittag entspannt bei der Oms verbracht. Trotzdem meinte der Pilot, dass andere Piloten durchaus ihren Wauzer auf dem BeiFLIEGERsitz mitnehmen. Mit Ohrschutz verstünde sich… Kann man machen, muss man nicht 🙂

 

 

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