Ich packe meinen Koffer und nehme mit… unser Urlaubsbericht

Viel angekündigt, haben wir nun endlich ein paar freie Minuten gefunden, um von unserem gemeinsamen Urlaub in Karlshagen zu berichten. Erfahrt also heute wies mit Hund auf Usedom so war 🙂 .

Die Vorbereitungen:

Klar gestaltet sich die Suche nach einer Ferienwohnung an der Ostsee mit Hund relativ leicht, schließlich gibt es an der Ostsee Hunde wie sprichwörtlich Sand am Meer. Aber wir wollten Platz und nah am Strand sein, da war das Ganze schon schwieriger. Schließlich wurde es eine schmucke Ferienwohnung in Usedom. Unsere Packliste erspar ich euch einmal. Nur so viel: Urlaub mit Hund heißt locker einen Koffer für den Schnuz extra 🙂 – zumindest bei uns.

 

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Anreise & Tag 1:

Askan hat sich dank der neuen Globuli tapfer geschlagen und nur kleine Bäche statt ganzer Meere ins Auto gesabbert. Mit circa sechs Stunden Fahrt waren wir aber auch recht zügig am Urlaubsort angekommen. Die Ferienwohnung sagte uns allen sofort zu. Da war auch wirklich an jede praktische Kleinigkeit gedacht (angefangen von Filtertüten über Weingläser gab es echt alles). Bei unserem ersten Ausflug an den Strand lernte Askan auch direkt eine neue Freundin kennen, während er wie ein Schauffelbagger durch den Sand pflügte. Nur für das große weite Nass war er wenig zu begeistern. Der Abend klang für mich dann mit einer gemütlichen Lektüre aus. Die Outlander Reihe wird mich – mit ihren acht Bänden – wohl noch weit über den Urlaub hinaus beschäftigen und weckt schon jetzt Lust auf einen Schottlandurlaub im nächsten Jahr 🙂 .

 

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Tag 2:

Ausgeschlafen, Gassi gegangen und beim Zappen während des Frühstücks festgestellt, dass ja Rennen läuft. Klar, dass wir als Neu-Motorradfans da gucken mussten. Vorher waren wir noch auf einem Trödelmarkt, wobei Askan seine mangelnde Ambition hierzu durch stoisches unter-den-Verkaufstisch-einiger-Anbieter-Legen quittierte. Prima.

 

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Tag 3:

…verlief im Großen und Ganzen voll unter dem Motto „Game of Thrones“. Wir lagen größtenteils gemütlich in der Sonne. Anschließend ging es ins Wachsfiguren-Museum, das durch seine deutliche Schlichtheit gekennzeichnet war. Beim Abendessen war ich wiedermal über alle Maße stolz auf meinen Bub, der wie eine Eins unterm Tisch lag und beim tagesabschließenden Gassigang fütterten wir Nebelkrähen, die sich wie in Hitchchocks „Die Vögel“ oder aber an der „Nachtwache“ an unsere Fersen hefteten.  Ziemlich faszinierend. Einziger Wehrmutstropfen am heutigen Tag: Die Erkenntnis, dass man selbst für Hunde hier Kurtaxe bezahlen muss. Meine Güte, wenn sich Askan da nicht von den Strapazen eines Hundelebens erholt, weiß ich aber auch nicht mehr weiter. Und Punkt zwei: Möchte man sich mit Hund zwischen einzelnen Strandabschnitten bewegen, wird man ziemlich unfreundlich von einer Ordnungstrine angehalten, sich bitte zu beamen anstatt von Strand A zu Stand B am Meer entlangzulaufen. Ziemlich fragwürdig, sammeln sich die ganzen Freikörperkulturler ja auch nicht nur am eng begrenztem FKK-Strand. Die Gesellschaft am Hundestrand selbst war heut ebenfalls ziemlich stockärschig. Da dürfen Hunde nicht spielen, weil ja einer irgendwie territorial sein könnte und sowieso und überhaupt sollten Hunde ja lieber den ganzen Tag an der Leine am Strandkorb hängen. Nun ja…

 

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Tag 4:

Vermerke: Mit fortgeschrittener Anzahl der Urlaubstage erhöht sich auch das Ausmaß des Ausschlafens. 🙂 Dementsprechend faul gestaltete sich auch unser Vormittag. Mein Papa hat mir dann auch gleich noch die erste Pullerrunde des Tages mit dem Bub abgenommen. Irgendwie starte man da gar nicht wie ein Mensch in den Tag, so sehr ist man daran gewöhnt 🙂 .  Weiter ging es mit einem Ausflug ins Karls. Wirklich toll was man da alles (für vielleicht ein wenig überteuertes Geld) schießen kann. Dips, Wein, Nippes – alles was das Herz begehrt und zudem noch äußerst hundefreundlich. Leider wussten das auch andere Urlauber, sodass der Laden ziemlich schnell rappelvoll war. Gekrönt wurde unser Shoppingtour mit dem traditionellen Rutschen der Kartoffelsack-Rutsche. Am Hundestrand angekommen brach ich erst einmal in massives Lachen aus: Schließlich zimmerte ein Mann seinem Labbi beim Loslaufen eine auf den Allerwertesten als wäre es seine Geliebte. Da konnte ich dann nun wirklich nicht mehr an mir halten 🙂 .

 

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Tag 5:

…. verbrachten wir bummelnd in Polen und in der angrenzenden Ausstellung von Sandfiguren. Wirklich sehr sehr schön, aber unwahrscheinlich anstrengend.

 

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Den Rest unseres Urlaubes verbrachten wir gemütlich in der Sonne am Strand. Mit dem Wetter hatten wir für September wirklich mal massives Glück 🙂

Fazit?

Irgendwie schade, dass der Hundestrand so arg umgrenzt war und man wegen des anschließenden FKKS mehr Ein- und Ausblicke bekommen hat, als einem so eigentlich lieb war. Im Vergleich zu Rügen zeigte sich Usedom für einen Urlaub mit Hund deutlich unpraktischer. Sind in Rügen noch weite Flächen mit Freilaufmöglichkeiten und breite Hundestrände mitsamt einer deutlich höheren Toleranz vorhanden, wars in Karlshagen schon merklich strenger. Bereits bei der Anreise bekamen wir eine Liste an Dingen, die mit Hund erlaubt und verboten sind – das sagt dann auch schon alles, wobei die Ferienwohnung an sich wirklich sehr schön und gemütlich war.

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