Blogparade: Highlight zum Kindertag :-)

Cheers. Kindertag also. Zugegeben mein Fellkind hat heute nichts Besonderes von mir bekommen außer die üblichen schnöden Leckerlis, Kuscheleinheiten und Spaziergänge, aber immerhin haben wir ein Geschenk für unsere Leser 🙂 : 10 Fakten über das Pelztier und mich im Zuge der Blogaktion von Moe & Me.

Auch wir schwören nichts als die Wahrheit zu sagen (dafür hab ich mir ja schon mal nen Wein aufgezaubert 🙂 ) und starten mit 10 Fakten über Askan:

 

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1) Er hasst Wasser

Ob von oben oder von unten – völlig wurscht. Ein Herr Von-und-Zu-Pfotenschön möchte sich einfach nicht benässen. Das kann schon mal zu      divaähnlichen anklagenden Blickwechseln zwischen uns führen und zerstört so den ein oder anderen Traum meinerseits – dazu dann aber in Bälde mehr.

2) Askan verbellt sogar Martin Rütter

Also natürlich nicht wortwörtlich, aber sobald er den Martin im Fernsehen sieht, gehts los. Und zwar wirklich. Wenns gut läuft, steht er sogar von seinem thronartigen Platz auf dem Sofa auf und geht an den Fernseher. So richtig nah. Und bellt. Und bellt. Und bellt. Sogar wenn der Martin nicht mal Hinweise zur Erziehung gibt (Ja mei, das könnt ich verstehen. Da sieht er immerhin seine Felle davon schwimmen), sondern einfach nur ne Werbung macht. Der Fairness halber müssen wir nachsetzen, dass er bei Cesar Millan ähnlich reagiert 🙂 .

3) Ihm gehört das Bett. Nur ihm.

Na gut Frauchen darf auch noch rein, aber nur wenn ich die Decke irgendwie unter seinem Fellpops zu fassen bekomme. Bewahre Gott, dass ich das Bett mit jemandem teile. Einem Mann zum Beispiel. Aber wer will Mitte zwanzig schon einen Mann im Bett? Ist klar, ne? 🙂

 

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4) Askan ist die Diva beim Training schlechthin

Na gut – eigentlich ist er einfach nur sehr unsicher. Das führt aber dazu, dass er sich auf manche Übungen selbst bei Engelszungen und -geduld nicht einlässt. Vielmehr „dickscht“ er dann – zumindest macht das den Anschein. Meistens dreht er sich dann von mir weg – zeigt mir den bepelzten Pops, legt sich darnieder und ruft imaginär den Tierschutz. Was ich mir aber auch einbilde…

5) Der größte Schmuser auf dem Erdenrund

Also manch einer sagt ja man könne seinen Hund durch zu viel Aufmerksamkeit und Kuscheln verziehen – mein Hund ist dermaßen verschmust, dass man ihn teils kaum mehr von der Hacke bekommt. Lieg ich auf der Seite, rollt er sich irgendwie in die Kuhle, die meine angewinkelten Beine bilden. Nachts wartet er bis ich schlafe und gesellt sich als kleiner Löffel dazu. Zwar mag er vom Alter her nun mittlerweile ein „großer Junge“ sein, aber im Herzen ist und bleibt er ein schmusebedürftiger Welpe. Eben ein Bub.

 

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6) Auch Askan ist regelmäßig von seinen eigenen Pupsen überrascht

Jeder Hundehalter kennt ja „the sound of silence“ – der Moment in dem der Hund komisch guckt und klar wird, dass sehr – aber wirklich sehr – schnell eine Aromatherapie notwendig ist. Bei uns läuft das anders. Ich warte. Freudig. Denn wenn Askan mal pupst dann so richtig beiläufig – mit dem Gesichtsausdruck eines Pokerspielers. Bis ihm auffällt, dass er das war. Und dann erschrickt er. Aber so richtig mit Satz zur Seite und schockiertem Blick und so. Herrlich.

7) Er hasst Autos – also von innen

Dann geht die Sabberei los. Aber sowas von, dass man befürchtet er könnte während einer zehnminütigen Fahrt dehydrieren. Im besten Fall reihert er dann auch noch in die Box. Sämtliche Trainer, Tierärzte und Homoöpathen in unserer Region sind daran bereits gescheitert. Ich nehms mittlerweile praktisch, laufe viel und habe eine extra saugstarke schwammartige Matte in die Autobox gepackt.

8) Der Bub ist territorial ziemlich engagiert

Okay wenigstens beißt er nicht, aber er macht lautstark deutlich, wenn fremde Leute in der Nähe der Wohnung oder des Gartens sind. „Fremde Leutz“ ist dabei ein dehnbarer Begriff – jeder der nicht mit uns zusammenlebt. Ich habe eine liebe Nachbarin, die es einmal gut meinte und einen Tag vor Nikolaus meine Schuhe bestückte. Na ja, die Aktion bliebt weder unbemerkt noch unkommentiert – sprich unbebellt 🙂 . Wir arbeiten dran – durch den regelmäßigen Zu- und Abzug bei uns im Haus haben wir dazu auch genug Möglichkeiten.

 

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9) Was der Bauer nicht kennt, …

Am Essen rummeckern – das haben wir drauf. Wie der Herr – oder wie wars? Zugegeben da bin ich wirklich wie mein Hund, aber bei Askan treibt mich diese Eigenschaft regelmäßig in den Wahnsinn. Da mischt man stundenlang gefühlte Tonnen Pansen, Innererein und Co zusammen. Püriert Obst und Gemüse – selbstverständlich im richtigen Verhältnis – und er lässt es stehen. Ein Hund aus dem Tierschutz. Knicklichte frisst er. Oder Deko aus Holz. Tja versteh einer die Welt, wobei es so mundgerecht direkt aus der Hand gefüttert doch meistens irgendwie in den Hund kommt – also das Futter, nicht die Knicklichte. Gleichzeitig ist der Herr aber auch unwahrscheinlich futterneidisch. Mit einem anderen Hund in der Nähe geht plötzlich alles rein 🙂 .

10) Kinder gehen gar nicht

Ein Problem bei drei kleinen Nichten meinerseits. Wenn die ihm zu nahe kommen/ zu laut sind oder einfach unberechenbar (also die Grundeigenschaften von Kindern) dann würde er im Zweifel vielleicht auch schnappen. Als Warnung. Mir trotzdem zu heiß, deshalb kommt er in einen anderen Raum. Sicher ist sicher. Dafür sind aber alle Hunde seine Freunde 😉 .

 

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Übern Hund vom Leder ziehen kann ja jeder. Nun also die 10 Fakten über mich 🙂

1) Die liebe Zeit

Jap ich bin permanent überladen. Hier zusagen, dort zusagen. Stillsitzen geht ziemlich schwer und trotzdem beschwer ich mich dann auch immer noch richtig schön bei jedem, der es hören möchte, über mein selbstgewähltes Elend. Zu viel zu schnell wollen – das hab ich drauf. Und dann adhsmäßig wie ein aufgedrehtes Eichhörnchen überall die Finger drin haben, gehört irgendwie auch dazu 😉 .

2) Tattoos

Gern, viel und in sämtlichen Spielarten. Ich geh ja immer schon direkt mit dem nächsten Termin bei dem Tättowierer meines Vertrauens raus. Wir dutzen uns – klar man kennt sich 🙂 .

3) schlechte Gewohnheiten

Da müsste im Duden mein Bild daneben stehen. Jammern, trinken, Schokolade, trödeln, … – ich hab sie alle. Abgewöhnen versuch ich meist heimlich – damit niemand mein Scheitern bemerkt. Meistens fällt das jedoch schon recht zeitnah durch meine unwahrscheinlich schlechte Laune auf 🙂 . Tja man ist nicht man selbst, wenn man hungrig ist oder einen heben will oder Mitleid möchte oder oder oder…

4) Launen

Ja nu – es gibt die gänzlich grundentspannten unerschütterlichen Mitbürger – und es gibt mich. Steht eine Prüfung an, renn ich schreiend im Kreis. Hab ich Ärger im Büro, nies ich zu Hause erstmal jemanden an. Wie das Wetter – und noch besser: man kann es mir auch nicht recht machen. Eigenschaften, die sich ein Jeder an seinem Partner, Freund oder Arbeitskollegen wünscht 😉 .

5) gesellschaftlich ambivalent

So könnte man das nennen. Ich bin die Ausgeburt der Personen, die Schopenhauer in seiner Stachelschweintherorie beschreibt. Allein sein geht nicht – ist langweilig und einsam. Gesellschaft geht aber auch nicht. Oder zumindest nicht immer. Vielleicht eine Frage des Maßes. Oder der Einstellung. Oder beides.

6) Ich singe dreistimmig

Laut, schief und mit vollem Herzen. Vorzugsweise beim Autofahren, aber auch gern nach einem Wein auf Balkonen (Balkönen? Balkons?). Geschichten von Leuten, die neben mir an der Ampel stehen und sich wegen meiner Show (jaaaa so kann man das schon nennen) fast ins Hemd machen, kann ich zuhauf erzählen oder singen. Tu ich aber nicht – ihr hört ja meine Stimme dazu nicht. Den Dialekt leider auch nicht. Schade eigentlich.

7) Ich bin mega emanzipiert und ein riesengroßes Mädchen

Ich habe studiert, kann einparken, komme selbst für meinen Lebensunterhalt auf und kann Möbel aufbauen oder Reifen wechseln. Voll emanzipiert sollte man meinen und wenn mir irgendein Mann erklären will, wie ich am günstigsten in die Parklücke komme, wachsen mir vor Wut schlagartig Federn. Will mir irgendso ein Dreibeiner vermitteln, dass er mir überlegen ist, lass ich ihn auflaufen – klar bin ja Psychologin. Joa aber ich bin eben auch ein Mädchen. Also ein mädchen Mädchen. Ich lese auch mal ne Liebeschnulze, obwohl ich diesem Kitsch offiziell nichts abgewinnen kann (also psst), freu mich an Wildblumen, backe gern, nähe, stricke, häkle und meine Geburstags- respektive Weihnachtsgeschenke gleichen manchmal dem Frauenbild der 50er. So what?

8) Ich trinke Bier

Jup und zwar lieber als Wein und Sekt. Am liebsten Porter. Und weil ichs mal so richtig drauf hab, bekomm ich meine Flaschen mit dem Feuerzeug auf. Bäm.

9) Ich liebe Irland und das Mittelalter

Vor allem in musikalischer Hinsicht. Während bei anderen die Charts hoch und runter laufen, höre ich In Extremo, Fiddlers Green oder Schandmaul. Okay auch Rammstein läuft mal. Völlig frauenuntypisch hat mir das schon diverse skeptische Blicke verschafft. Aber trotzdem so schön und von den Erfahrungen auf den Konzerten red ich in diesen Momenten einfach nicht. Sollen mich ja nicht für verrückt halten, diese Spinner 😉 .

10) Ich bin ein Bewegungsmuffel

Sofakartoffel – das triffts, also wenn ich einmal sitze. Dann sitze ich aber. Und sitze – das Ding so richtig aus. Über Stunden. Ja ich schaffe es mich über Stunden nicht vom Sofa zu bewegen, da kann ich noch so müssen oder Durst respektive Hunger haben. Ich sitze einfach so vor mich hin. Verpasse Termine, komme zu spät und sitze. Vor allem vor dem Sport, um dann total hanebüchene Ausreden zu erfinden – Leutz, sorry, ich hab einfach getrödelt, weils manchmal schön ist, faul zu sein 🙂 .

 

Sooooo uns wären noch mehr Sachen eingefallen, aber seht es mal als Top 10 (Überängstlichkeit und Co lassen wir heut mal noch weg). Wir danken der zauberhaften Nicole für diese tolle Idee – hatten wir uns doch der Bloggerwelt eh noch nicht so arg vorgestellt. Natürlich freuen wir uns über eure Fakten 🙂 An dieser Stelle möchten wir uns aber auch noch einmal einfach so bei Nicole bedanken, für all den Zuspruch, die Hilfe und die Möglichkeiten für uns 🙂 .

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9 thoughts on “Blogparade: Highlight zum Kindertag :-)

  1. Also: Zu Punkt 9 fällt mir direkt eine schöne Geschichte ein. Ich finde Rammstein einfach großartig. Und weil das so ist, habe ich mir auf so einem ukrainischen Basar mal eine MP3-Cd (jupp, das ist schon Jahre her) mit sämtlichen, damals verfügbaren Rammstein-Alben gekauft.
    Diese ist in meiner Ausbildung vorletztes Jahr irgendwie im Auto meines Chefs verblieben, nachdem ich mit besagtem Auto (ein schneller Audi war das, tut aber nichts zur Sache 😉 ) eine Botenfahrt gemacht habe. Jo. Als mir einfiel, dass ich die CD noch im Auto hatte und natürlich auf voller Lautstärke, war mir das irgendwie so ein bisschen unangenehm. Aber der Blick meines Chefs, als er mir die CD wiedergab, war unbezahlbar. 😀

    Und einiges von dir kann ich auch unterschreiben. Bier zum Beispiel. Am liebsten Guinness. Naja und so einiges andere noch. 😀

    Jedenfalls, was ich eigentlich schreiben wollte, bevor ich hier noch einen halben Artikel drunter schreibe: Danke, Danke, Danke, dass du mitgemacht hast. Ich verlinke dich direkt mal!

    Liebe Grüße
    Nicole

    1. Uiiii Nicole du bist aber schnell 😉 Ja solche Highlights mit ins Auto einsteigenden Chefs bei aufgedrehter Volllautstärke hatte ich auch. Das kann man wahrscheinlich nur mit einem Lächeln wegatmen 😉 Seid auch von uns ganz lieb gegrüßt und wir freuen uns direkt auf nächsten Samstag 😉

  2. Wie ähnlich wir uns sind 😀 Bier und Rammstein. Super Wahl 🙂 In Extremo und Schandmaul (oder auch Eisregen und Co) hab ich früher auch oft gehört. Bier mit Feuerzeug öffnen ist für mich Dorfmädchen auch kein Problem 😀
    Timmy und Askan würden vermutlich um die Wetter schmusen. Timmy ist auch so ein Schmusebär 😀
    Echt cool mehr über die Menschen&Hunde hinter einem Blog zu erfahren 🙂

    Liebe Grüße von uns

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