Buchrezension: Fit mit Hund®

Vorab eine kleine Info rund um die ganze Werbeproblematik: Wir haben hier tatsächlich selbst für ein Buch bezahlt, welches wir lesen wollten – von daher keine Markierungen oder Ähnliches, sondern einfach nur eine Rückmeldung unsererseits für euch an einem wunderherrlich sonnigen Sonntag 😉 .

An diesem Wochenende fand ja der Dog Triathlon in Oberhausen statt, da wir aber an der Hürde des Schwimmens gescheitert sind – warum und wie genau in Bälde bei der lieben Nicole von Moe&Me zu erfahren – wollten wir euch heute gern etwas anderes Sportliches liefern. Passend dazu kam vor Kurzen das Buch zu Fit mit Hund® heraus. Bislang kannte ich nur die Kurse (wobei ich meine Erfahrung damit ja bereits ganz schön bereitgelatscht habe) und war zugegeben etwas skeptisch, ob ein Buch denn ähnliche Inhalte vermitteln könnte. Wie es nun nach dem Lesen um meine Meinung wirklich bestellt ist, erfahrt ihr heut 🙂 :

 

Also zunächst einmal ist das Buch wirklich schön nebenbei zu lesen. Zwei Stunden Lesezeit nach Kindleangabe liest man schon mal an einem Abend gepflegt weg – grade wenn man vielleicht mit Blick auf den Sommer gern etwas an der hündischen Gesundheit und menschlichen Bikini – respektive Badehosenfigur optimieren möchte und keine Lust hat, einen Haufen Geräte auf die täglichen Pippirunden mitzunehmen. Zwei Stunden in denen man sanft an Themen wie Fitness, Ernährung, Entspannung und Co herangeführt wird. Neben der menschlichen Fitness werden auch Übungen einzig für das Pelztier beschrieben. Gymnastizierung und deren Wichtigkeit kenne ich eigentlich nur vom Reitplatz – umso spannender, sich wirklich einmal mit der Notwendigkeit beim Hund zu befassen. Bei Worten wie „Hinterhand“, „Vorderhand“ oder „untertreten“ wird einem erst einmal die eigene Verantwortung bewusst. Schließlich sollte nicht jede gemeinsame Runde allein durch müdes menschliches Hinterherschlürfen gekennzeichnet sein. Trainingspläne findet man ebenfalls im Büchlein – eine schöne Alternative für diejenigen, die nicht in den Kurs gehen können.

 

Mein Fazit also: ein schöner informativer Einstieg, wenn man erst einmal ins Thema reinschnuppern möchte, aber kein Ersatz für die Kurse oder weiterführende Literatur beispielsweise in Sachen Ernährung. Selbst wenn man die Kurse nur ein paarmal besucht, bekommt man zumindest einen Eindruck wie die Übungen konkret und vor allem korrekt ablaufen sollten. Grade wenn jemand Probleme im Rücken (und wo es noch so überall zwicken und drücken kann) hat, sollte schon Wert darauf gelegt werden, richtig zu joggen oder Kraftübungen sauber auszuführen. Entspannung hingegen ist etwas, das das Buch schön zusammenfassend beschreibt und gut einfach so mal zuhause probiert werden kann. Nur so viel zum Schluss: Askans riesen grundentspannter Seufzer kam nach nicht mal drei Atemzügen meinerseits.

Entspannung können wir – am Sport arbeiten wir 🙂 .

 

Um euch den Bericht über den Dog Triathlon aber nicht in Gänze schuldig zu bleiben, gibt es nächste Woche ein Interview mit Jasmin Wolf – Fit mit Hund® Trainerin unseres Vertrauens und gleichzeitig die Einzige aus unserer Mitte, die tatsächlich am Samstag in Oberhausen für das Vogtland an den Start ging 🙂 .

 

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