Aus fremden Körbchen geplaudert: Einige Tipps für die Sparfüchse unter euch :-)

Wie wir ja schon mehrfach erwähnt haben, sind wir schottische Schotten und zwar so richtige Pfennigfuchser-Schotten. Umso mehr haben wir uns über den tollen Artikel von Kim und Coffee gefreut, die heute für euch mal ein paar Spartipps aus dem Körbchen plaudern 🙂 .

Mit unseren Spartipps spart man vielleicht nicht direkt ein Vermögen – jedoch kann man damit schon mal den einen oder anderen Euro sparen und anders investieren. Neben einigen Spartipps haben wir aber auch ein paar Sachen gefunden an denen man keinesfalls sparen und lieber etwas mehr investieren sollte. Also viel Spaß beim Lesen!

 

Woran man guten Gewissens sparen kann und sollte:

Spielzeug
Ein Hund braucht sicher keine 10 Bälle in unterschiedlichen Farben und dazu noch sondsoviele Kuscheltiere. Natürlich gebe ich zu: Coffee hat auch einiges an Spielzeug. Man will ja oft nicht immer mit einer Sache spielen. Aber man kann gewissenhaft abwägen, ob der Hund sowas wirklich haben will oder eben nicht. Auch kann man oft Dinge noch reparieren. Ist bei einem Ball mit Schnurr zum Beispiel die Schnur kaputt gegangen, kann man die oft einfach ersetzen statt einen neuen Ball zu kaufen. Reparieren sollte man allerdings nur so weit, wie danach noch sicheres Spielen möglich ist.

 

(Welpen-)Ausstattung:
Gerade bei Welpen, die noch sehr stark wachsen, ist es ja eigentlich offensichtlich. Man benötigt statt vielen verschiedenen Geschirren und Halsbändern erst einmal eins, was gut passt und verstellbar ist. Wenn der Hund erwachsen ist, kann man natürlich verschiedenen „Outfits“ anschaffen. Auch hier habe ich jedoch einen Tipp für euch. Wenn ihr nicht gerade dieses eine Geschirr sucht, schaut doch mal in den nahen Tierheimen vorbei. Oft gibt es da ein Mal jährlich oder sogar regelmäßiger (wöchentlich, monatlich) die Möglichkeit, Halsbänder, Geschirre und Leinen zu kaufen – und das oft sehr günstig. So unterstützt ihr zusätzlich natürlich auch noch den Tierschutz. Ansonsten gilt: Lieber ein Mal in Qualität investieren, als mehrfach „günstig“ kaufen. Denn viele Sachen, die man oft nutzt, sind dann nicht so haltbar oder gut verarbeitet, wie das teurere Produkt. Am besten sollte man hier einfach Nutzen, Preis sowie Vor- und Nachteile abwägen. Aber gerade bei sicherheitsrelevanten Dingen, wie zum Beispiel die Sicherung im Auto, lohnt es sich eher in Qualität zu investieren. Denn mehrfach die günstige Variante kaufen ist im Endeffekt doch teurer als einmal die Hochpreisige. Zusätzlich kann man Dinge, die man nicht mehr braucht, weil der Hund zum Beispiel heraus gewachsen ist, verkaufen.

 

Vorteile nutzen
Wenn du irgendwie Vorteile eingeräumt bekommst – nutze sie
! Sei es Vergünstigung durch Newsletteranmeldung, Rabatte die einem in Newslettern gewährt werden, Messepreise oder Aktionen. Gerade um Weihnachten rum kann man fast schon mit kleineren Rabatten rechnen. Wenn man also etwas braucht, lieber kurz abwarten ob man es vielleicht vergünstigt bekommt. Außerdem kann es hier hilfreich sein, den Marken und Shops auf verschiedenen Kanälen (Instagram, Facebook…) zu folgen, denn auch da werden oft kurzzeitige Rabatte gewährt.

 

Statt „Für den Hund“ Ersatzprodukte suchen
Dinge für Hunde sind oft teurer als das identische Produkt für Menschen. So reibe ich immer Winter die Pfoten von Coffee statt mit extra Pfotensalbe einfach mit Vaseline ein. Hunde-Agilitysets sind sehr teuer. Günstiger gibt es niedrige Hürden zum Beispiel im Fußballbedarf, Tunnel habe ich schon in einem bekannten Skandinavischen Möbelhaus entdeckt – wo man übrigens viele Sachen für Hunde zweckentfremden kann! Statt ungesunder gezuckerter Leckerlies kaufe ich manchmal im Supermarkt ungewürzte angebratene Hühnchenstreifen (eigentlich für Salate gedacht). Coffee liebt sie und würde dafür fast alles tun. Selber backen kann man Leckerlies natürlich auch sehr gut.

 

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Spaziergänge
Natürlich kann man auch bei Spaziergängen sparen. Indem man zum Beispiel statt mit dem eigenen Auto zu fahren öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Man kann sich auch mit befreundeten Hundebesitzern zusammenschließen und gemeinsam fahren. Oder man erkundet einfach mal mit dem Fahrrad die Umgebung, wo man zu Fuß sonst nicht so oft hin geht. Was man zusätzlich auf Spaziergängen sparen kann sind Kottütchen. Gerade in großen Städten kann man statt den Selbstgekauften oft welche aus Spendern ziehen. Ich nehme meist zwei oder drei mit, damit ich nicht plötzlich ohne Tütchen da stehe, falls Coffee mal öfter macht oder ich nutze ein Tütchen um seinen nassen und sandigen Ball einzupacken.

 

Bau ein Netzwerk auf!
Man kann es vielleicht auch in gewisser Weise Nachbarschaftshilfe nennen. Vor allem wenn es mal eng wird oder man spontan Termine bekommt, kann eine professionelle Betreuung  wirklich teuer sein. Und viele Hunde fühlen sich dabei nicht einmal wohl. Viel sinnvoller ist es da doch, wenn man mit seinen Nachbarn oder anderen Hundefreunden spricht und sich gegenseitig aushilft und mal mit dem Hund des Anderen spazieren geht. Ähnlich sieht es bei Dingen aus, die man vielleiht nicht so oft braucht. Intelligenzspielzeuge werden langweilig, wenn der Hund sie schon kann. Statt jedes zu kaufen, kann man auch einfach mal herumfragen, ob man sich eins leihen kann.

 

Tierarzt
Vor allem bei der tierärztlichen Versorgung lässt sich viel Sparen. Durch regelmäßige Kontrolle von Pfoten, Ohren und Zähnen kann man Vieles so früh erkennen, dass keine oder nur eine kurze Behandlung notwendig ist. Manche Dinge, wie Krallen schneiden, Ohren äußerlich reinigen und ähnliches kann man auch zuhause selbst machen. Außerdem muss man natürlich nicht für jedes kleine Niesen zum Tierarzt und sich Antibiotikum verschreiben lassen. Stattdessen sollte man ein wenig auf seinen Verstand hören und – wenn es dem Hund nicht schadet – auch ruhig Alternativen zur Schulmedizin ausprobieren. Ich selbst versuche möglichst nie am Wochenende zum Tierarzt zu fahren, da dann die Preise höher sind. Allerdings kann man das natürlich auch nicht immer planen! Außerdem kann der Abschluss einer Krankenversicherung oder das Einrichten eines Sparkontos für den Wauzer sinnvoll sein, um im Fall der Fälle nicht vor der Entscheidung zu stehen eine Behandlung ablehnen zu müssen, weil man sie nicht bezahlen kann.

 

Versicherungen vergleichen
Vor allem bei der Hundehalterhaftpflicht aber auch der Krankenversicherung für den Hund lässt sich durch Vergleiche einiges sparen. Einfach mal unverbindlich ein Angebot einholen und wenn es sich lohnt wechseln! Das kann man auch gern einmal jährlich machen – ähnlich wie man die Konditionen des Stromanbieters auch immer wieder überprüft.

 

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Hundeschule
Unterricht in Kleingruppen ist günstiger als Einzelunterricht. Dinge wie Grundgehorsamsübungen aber auch Beschäftigungskurse sind oft in kleinen Gruppen sogar besser zu üben. So kann man zum Beispiel Ablenkung provozieren indem ein Team Übungen macht und ein anderes Team Gehorsam abfragt.

 

Lernen
Wer macht schon nicht gern Seminare oder liest gern mal etwas in einem Fachbuch nach? Ich bin zumindest jemand, der fast alle Informationen nahezu aufsaugt. Hier lohnt es sich, neuere Technik zu nutzen. E-Books sind oft 1-2€ günstiger, wenn nicht sogar mehr. Auch kostenlose Webinare werden oft angeboten genauso kann man sich auch Infos auf Blogs oder über Youtube holen. Manchmal kommt man so auch an Experten, die einem vielleicht die eine oder andere Frage beantworten, ohne dass man gleich hundert Euro in ein Seminar investieren muss.

 

Urlaub
Urlaub mit Hund ist oft deutlich günstiger als alleine Urlaub machen und den Hund in eine Pension geben. Kann der Hund nicht mit, ist es auch hier oft besser, den Hund innerhalb der Familie oder des Freundeskreises unterzubringen. Allerdings muss man sich auf die Person natürlich verlassen können!  Günstig kann man zum Beispiel auch auf dem Campingplatz Urlaub machen. Camping ist oft nicht mal halb so teuer wie das Mieten einer Ferienwohnung. Und viele Hunde haben großen Spaß daran. Ansonsten gilt auch hier: Rabatte abwarten. Frühbucherrabatte einstreichen oder – wenn man spontan ist – gibt es auch oft sehr preiswerte Last Minute Angebote. Für solche Buchungen empfehlen sich Facebook-Gruppen, da dort viele Menschen ihre Angebote rein stellen.

 

Do It Yourself!
Oft kann man Dinge auch einfach selbst machen. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch oft super interessant und vielseitig. Aus alten Pappverpackungen und Zeitungsbällen werden bei uns Schnüffel- und Zerreißspiele. Löchrige (gewaschene…) Socken werden zu weichen Bällen. Alte Decken kann man zu einem Zerrtau verknoten. Auch Eierkartons bieten sich super als Suchspiele an. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

 

 

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Es gibt aber natürlich auch ein paar Sachen, bei denen man keinesfalls sparen sollte:

 

Welpenkauf
Vor allem bei Rassewelpen sollte man an einem guten Züchter keinesfalls sparen. Die Welpen, die man für rund 500€ auf diversen Kleinanzeigenportalen kaufen kann, werden meist in osteuropäischen Ländern produziert (anders kann man das leider nicht nennen). Von dort werden sie illegal nach Deutschland verschickt, sind oft zu jung, um von der Mutter schon getrennt zu sein und meist auch noch (tot-)krank. Somit ist es da alles andere als sinnvoll zu sparen.

 

Trainer bei Problemen
Vor allem wenn der Hund schon ein Problem entwickelt hat, sollte man keinesfalls am Trainer sparen. Schon gar nicht sollte man Trainer aus dem Fernsehen einfach nachahmen oder selbst herum probieren. Meist macht man dadurch nämlich alles nur viel schlimmer und am Ende zahlt man sogar mehr, da es eine lange Zeit mit vielen (teuren Einzel-)Stunden braucht, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen

 

Tierarzt
Das klingt jetzt vielleicht paradox, da ich oben erwähnt hatte, dass man am Tierarzt sparen kann. Allerdings sollte man das keinesfalls zu weit treiben. Wenn man wirklich merkt, dass es dem Hund nicht gut geht, muss man im Sinne des Tieres zum Tierarzt fahren. Und hier gilt wohl auch lieber ein Mal zu viel als ein Mal zu wenig fahren. Oft kann man in der Anfangsphase einer Krankheit noch mehr und besser vorgehen, als wenn etwas schon weit vorangeschritten ist. Das gilt für ungefährliche Sachen, wie Ohrenentzündungen, genauso wie für schlimme Dinge.

 

Futter
Bei dem Futter des Hundes würde ich auch keinesfalls sparen. Lieber hochwertig füttern und einen gesunden Hund haben, anstatt das günstigste Futter und ewig Probleme an verschiedenen Stellen. Welches Futter man füttern sollte, kommt auf den Hund an. Es gibt nicht das Beste oder das Schlechteste. Was zählt ist, dass der Hund es gut verträgt.

 

Ein weiterer Tipp von mir ist: Sammelt das gesparte Geld! Was ihr zum Beispiel durch Rabattaktionen oder durch den Verkauf alter Sachen spart, könnt ihr eine Zeit lang wirklich in eine Spardose stecken. Wenn also mal ein größerer Posten kommt hat man so etwas angespart, womit man oft schon einen Teil der Kosten bezahlen kann wenn nicht sogar alles.

 

Uiuiui, da haben die beiden aber mächtig viele Tipps zum Sparen gesammelt 🙂

Wie sparfuchst ihr denn so herum? 🙂

 

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