Adventsserie zum Blogsonntag: Spinnen mit Hundehaaren (Teil 2/4)

(2/4) Das Kardieren

 

So ihr Lieben, willkommen zum nächsten Arbeitsschritt in Sachen „Hundewolle spinnen“ – dem Kardieren 🙂 . Am Kardieren spalten sich  die Geister, wobei einige der Meinung sind, dass die Wolle anschließend gleichmäßiger wird.

 

Kardieren meint also letztlich, dass alle Haare in eine Richtung liegen. Das Wort kommt eigentlich aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Distel, da Wollbündel früher mit getrockneten Disteln gekämmt wurden. Heut gibt es dazu Gott sei Dank eigene Bürsten, die man gegeneinander bewegt. Diese Handkarden bestehen aus einem Holzgriff mit Drahthäkchen und schauen ein wenig wie Bürsten für langhaarige Hunderassen aus 🙂 .

 

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Das heißt im zweiten Schritt sortiert man die Haare und versucht Verunreinigungen weitestgehend Herr zu werden, um sie dann zu kardieren. Beim Kardieren verschwindet dann aber auch der letzte Rest Schmutz aus der Wolle, weshalb man schon mal den Staubsauger parat halten oder die Klamotten mit einem alten Handtuch schützen sollte. Je gekräuselter der Wolle desto mehr Schmutz hält sie übrigens fest. Da wir die Haare ja aber aus dem Hund gekämmt haben, liegen die Haare von Haus aus schon in eine Richtung. So zumindest bei uns 🙂 . Trotzdem sollte man für das Kardieren ausreichend Zeit einplanen, da man damit schon ganze Abende füllen kann je nach Wollmenge, die es zu bearbeiten gilt.

 

Insgesamt muss man durch Aussortieren, Säubern und Kardieren mit einem Gewichtsverlust von bis zu 20% rechnen, also sammelt ausreichend Wolle für euer Projekt 🙂 . Wer noch mehr rund um das Kardieren erfahren mag, klicke hier und auch Youtube hält tolle Videos dazu bereit 🙂 .

 

Wir wünschen euch viel Spaß beim Bürsten und Vorbereiten und berichten nächste Woche vom nächsten Schritt, dem eigentlichen Spinnen 🙂

 

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