Adventsserie zum Blogsonntag: Spinnen mit Hundehaaren (Teil 1/4)

Ich habe ja bei Nicole und Moe schon über die massiven Fellverluste meines caniden Mitbewohners geklagt. Wer das noch einmal nachlesen mag, klicke hier 🙂 . Die Werbung lehrt uns ja aber: „Bei vier Tieren haben wir so viele Haare, dass ich daraus stricken könnte“. Zugegeben klingt komisch, aber aus einer eigentlich doofen Bemerkung wurde eine Idee, die nun verfolgt werden möchte.

Kann man denn nun eigentlich aus dem ganzen Fell, das unsere Vierbeiner verlieren, Wolle spinnen? Also so richtige Wolle wie beim Schaf? Zum Stricken und so?

Unfassbar: ja man kann 🙂

Wie es funktioniert, was ihr beachten solltet und und und erfahrt ihr in unserer Adventsserie in vier Teilen jeweils am Blogsonntag 🙂 .

 

(1/4) Die Vorbereitungen

Bedenkt man wie viel Askan haart, sollte man doch meinen der Hund müsste a) irgendwann einmal nackt oder b) wir alle zumindest einmal richtig gut eingestrickt sein. Sinken die Temperaturen dann auch noch immer weiter in den Minusbereich, wirkt Hundewolle sogar noch einladender, da sie deutlich wärmer hält als beispielsweise Schafswolle.

Also worauf warten wir noch?

Zum Spinnen kann man nur das Fell nehmen, was man wirklich aus dem möglichst sauberen Hund gebürstet hat. Keine Haare aus dem Staubsauger oder nach dem sich der Wauzer einmal genüsslich im Kuhdung gewälzt hat. Das schränkt das Sammeln schon noch mal ein wenig ein, sodass man gut und gern über ein oder zwei Jahre bürsten und Fell sammeln kann. Aufbewahren könnt ihr die Haare in Papiertüten, Baumwollkissenbezügen oder Kartons. Am besten legt ihr ein Stückchen Seife gegen mögliche Ungeziefer auch gleich noch mit rein 🙂 . Denkt dabei daran, dass länger gelagerte Hundehaare zum Verfilzen neigen.

Als Tipp: Lasst euch dabei möglichst nicht erwischen. Eine Tüte mit Fell irgendwo rumliegen zu haben lässt sich echt unwahrscheinlich beschissen erklären ohne dass man sämtliche Würde verliert.

 

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Wichtig ist, dass die Haare wirklich herausgebürstet wurden und nicht geschnitten. Denn beim Schneiden schleichen sich Deckhaare mit in die Wolle, die am Ende in der Wolle stacheln können oder leicht herausrutschen.

Im ersten Schritt wird also erstmal nur Unterwolle gesammelt. Haare vom Schwanz oder anderen raueren Fellpartieren würde ich dabei aussortieren und wirklich nur die weiche Unterwolle von Rücken, Bauch oder Schenkeln sammeln.

 

Ihr seht, das ist also gar nicht mal so schnell und eben mal gemacht 🙂 .

Deshalb lassen wir euch Zeit zum Verdauen, Kämen, Bürsten und Sammeln 🙂 .

Nächsten Sonntag gibt es von uns dann den nächsten Arbeitsschritt 😉 .

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