52 Wochen – 52 DIY-Projekte: Schneespaß mit Hund

Bei uns kam  im Januar ja so viel Schnee vom Himmel gefallen, dass wir uns zum Gassigehen schon wirklich rausgraben mussten. Was dem autofahrendem Frauchen aber ein Dorn im Auge, ist dem Senfhund das reinste Paradies. Also warum nicht mal ein paar schöne Stunden beim Lustwandeln im Schnee verbringen und allerlei Blödsinn anstellen? Was man mit Schnee und Hund so alles anstellen kann und dass man dafür eigentlich gar nichts braucht, seht ihr heut 🙂 All diejenigen, die auch noch ein paar Flöckchen vor der Tür liegen haben, wünschen wir viel Spaß beim Nachmachen 🙂

 

 

 

4 Wege für Schneespaß mit Schnuz

 

1. gemeinsam Rodeln

Okay im Vogtland heißt es Arschrutsch-Fahren 🙂 . Ist jetzt ein eher analoger und altmodischer Wintersport, aber man muss dafür absolut nichts können als seine Vierbuchstaben auf ein Stück Plaste zu setzen. Notfalls tut es sogar eine Plane 🙂 Und dann einfach ab dafür und runter den Berg 🙂 . Askan fetzt das so arg, dass ich anschließend vom ständigen Runterfahren und wieder Hochlaufen wirklich kastenalle war 🙂

 

 

2. Hundeschneekunst

Gut, okay – das hat bei mir nun nicht so wirklich gut funktioniert 🙁 . Aber ich habe mir sagen lassen, dass es deutlich besser geht, wenn die Temperaturen etwas milder sind und der Schnee in der Folge etwas besser kleben bleibt. Nun sieht mein Schneehund nicht wirklich nach Schneehund aus, aber Askan hatte einen Heidenspaß mir mein Gebilde permanent wieder kaputt zu treten 🙂 .

 

 

 

3. Schneebälle werfen und Leckerlis im Schnee verstecken

Askan mag Bälle ja eigentlich gar nicht so wirklich, aber sobald man einen Schneeball formt und wirft, ist er an. Ist dann im Schneeball noch ein Leckerli versteckt, welches man im Anschluss suchen kann, ist es der Hundehimmel auf Erden 🙂 . Aufpassen muss ich dabei nur darauf, dass das Hundetier nicht allzu viel Schnee verschlingt und nicht durch meine Wurfkünste vom Schneeball getroffen wird. Wenn ihr euch übrigens fragt, warum all zu viel Schnee nicht so besonders toll für den Hundemagen ist… Hier die Antwort: Weil es zu einer Entzündung der Magenschleimhaut kommen kann. Folgen sind Durchfälle und ähnliche minder schöne Geschichten. Also Obacht 🙂 .

 

4. Gemeinsam Snowboarden lernen

Okay, das machen normale Menschen eher nicht. Aber als ich angefangen habe, Snowboard fahren zu lernen, ging das am nächstgelegenen Berg im Nachbarort los. Und da musste Askan natürlich mit. Also Askan streuselte, wälzte sich und machte Hundeschneeengel, während ich versuchte heile mit festgetackerten Füßen am Fuße des Hügelchens anzukommen. Jedes Mal wenn ich mich nach einem Sturz versuchte wenig elegant wieder auf die Füße zu hiefen, kam Askan, sprang mich freudig an und schmiss mich wieder um. Auch das war ein wirklich lustiger Nachmittag. Natürlich gehört das Hundekind nicht auf die Piste, weil die Verletzungsgefahr einfach zu hoch ist, aber bei uns hats trotz mangelnder Vorbereitung für viele Lacher gesorgt 🙂 .

 

 

Last but not least: Tipps für den Winter

  • Pflegt die Pfötchen eures Wauzers, um Risse und Verletzungen zu vermeiden 🙂 .
  • Schneidet das Fell zwischen den Zehen zurück, da es sonst festfrieren und zu bitterlichem Weinen führen kann.
  • Bei Glätte könnt ihr euch Socken über die Schuhe ziehen, um nicht auszurutschen.
  • Auf einfrierende Karabiner achten!
  • Vor dem Laufen aufwärmen, um die Gelenke zu schonen – und zwar eure und die des Hundes 🙂 .
  • Passt die Futterration an – je kälter, umso mehr verbraucht das Hundekind an Kalorien.
  • Täglich bürsten – nicht wegen des Fellwechsels, sondern um der Hundehaut bei dichtem Fell ein leichteres Atmen zu ermöglichen und Juckreiz zu vermeiden.
  • Keine Scheu – bei Bedarf Mantel an 🙂
  • Habt Spaß 🙂

 

 

 

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